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XTERRA
Kids- & Teens- Charitywoche
vom 16.- 22. August 2009 am Klopeinersee

Pausen-MultiplikatorInnen
agil Gesundheitsmanagement bildet in Kooperation mit der Karl Franzens-Universität Graz MultiplikatorInnen in Betrieben aus, die als Ansprechpersonen für die Themen effektive Pausengestaltung, Burnout-Prophylaxe und Erholung dienen.
Wir entwickelten dazu eine modifizierte Version der sogenannten Binaural Beats mit dem Markennamen „agility waves©“, die sich besonders für die Gestaltung von Pausen eignet.
Wenn Sie zu dieser Studie, zur Ausbildung der Pausen-MultiplikatorInnen oder zu den agility waves © weitere Fragen haben, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf!
Theoretischer Hintergrund
Unter dem Terminus „Binaural Beats“ versteht man wahrnehmbare Töne, die im Gehirn entstehen, wenn beiden Ohren zwei Töne unterschiedlicher Frequenzen über Kopfhörer zugeführt werden. Im Gehirn entsteht dann aus der Differenz dieser zwei ursprünglichen Frequenzen eine dritte, was dazu führt, das man nicht einen einzelnen anhaltenden, sondern einen pulsierenden Ton („beat“) wahrnimmt. Studien belegen, dass die Gehirnaktivität durch Binaural Beats verändert werden kann. Unternehmen, die Binaural Beats als Entspannungsmusik verkaufen, werden mit einigen positiven Effekten wie Schmerzkontrolle, verbesserter Lernfähigkeit oder Aufmerksamkeitsfokussierung. agil Gesundheitsmanagement entwickelte eine modifizierte Version der Binaural Beats mit dem Markennamen „agility waves©“, die sich besonders für die Gestaltung von Pausen eignet.
Studie
In einer Studie des Instituts für Arbeitspsychologie der Karl-Franzens-Universität Graz in Kooperation mit agil Gesundheitsmanagement (2010) wurde die Effektivität der agility waves© als Entspannungsverfahren zur Pausengestaltung am Arbeitsplatz überprüft. Die Studie fand im Bundesministerium für Finanzen (BMF) in Linz mit Hilfe von insgesamt 64 Personen, die Angestellte mit Computerarbeitsplätzen sind, statt.
Die Effekte der agility waves© (Gruppe 1) wurden mit denen der klassischen Entspannungsmethoden der Progressiven Muskelrelaxation (Gruppe 2) bzw. Stretching (Gruppe 3) verglichen. Eine vierte Gruppe fungierte als Kontrollgruppe. Die Fragestellung lautete, ob es einen Unterschied zwischen dem Entspannungsverfahren agility waves© und anderen Formen der Pausengestaltung unter Berücksichtigung des Alters in der elektrodermalen Aktivität sowie in der wahrgenommenen subjektiven und körperlichen Befindlichkeit gibt. Es sollte auch überprüft werden, ob sich die agility waves© für die Gruppe der älteren ArbeitnehmerInnen (45+) als eine effektive Methode für Erholungsprozesse herausstellt.
Schlussfolgerungen
Die Ergebnisse der Studie weisen im Vergleich zur Kontrollgruppe auf einen insgesamt positiven Effekt von Pausen mit systematischer Pausenaktivität hin. Die agility waves© als neu entwickelte Methode eignet sich sehr gut als Entspannung- bzw. Erholungsmethode in Pausen am Arbeitsplatz, insbesondere für die Gruppe der älteren ArbeitnehmerInnen. Die Auswahl der Aktivitäten sollte zielgruppenspezifisch erfolgen. Für Nachhaltigkeit sind Handlungsempfehlungen für die jeweilige Zielgruppe notwendig.
Die Studienergebnisse finden laufen Eingang in die Angebote von agil Gesundheitsmanagement, insbesondere im agil Produkt „Take a break©“. Es werden von agil Gesundheitsmanagement in Kooperation mit der Karl Franzens-Universität Graz Multiplikatoren in Betrieben ausgebildet, die als Ansprechpersonen für die Themen effektive Pausengestaltung, Burnout-Prophylaxe und Erholung dienen. Im BMF läuft zugleich ein Monitoring seitens der Karl Franzens-Universität Graz, um unter anderem die Methode der agility waves© nachhaltig zu implementieren.
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